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Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V.
 Im Jahr 1829 wurde der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) in Köthen (Sachsen-Anhalt) gegründet. Der Verein entwickelte sich sogleich überregional zum Zusammenschluss der homöopathisch tätigen Ärzte im deutschen Sprachraum und hat seitdem die Politik entscheidend und erfolgreich mit geprägt:
● 1832 erschien die erste Ausgabe der „Allgemeinen Homöopathischen Zeitung“ (AHZ) – sie ist die älteste deutsche Medizinzeitschrift, zweitälteste der Welt.
● 1925 entstand mit deutscher Beteiligung die Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis (LMHI) – der Weltverband der nationalen homöopathisch-ärztlichen Fachgesellschaften.
Der DZVhÄ hat bereits viermal die LIGA-Kongresse in Deutschland ausgerichtet: 1928 und 1955 in Stuttgart, 1979 in Hamburg und 1991 in Köln. Im Jahr 2005 fand in Berlin der 61. LIGA-Kongress statt, der zugleich als Geburtstags-Kongress von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, gefeiert wurde.
● In den 1940er Jahren wurde die "Zusatzbezeichnung Homöopathie" für Ärzte eingeführt.
● 1990 wurde als europäischer Zusammenschluss nationaler Ärztegesellschaften das European Committee for Homeopathy (ECH) mit Sitz in Brüssel gegründet.
Die Aufgaben
Der DZVhÄ ist der Berufsverband einer stark anwachsenden homöopathischen Ärzteschaft. Zu seinen Aufgaben zählt vorrangig,
- die Weiterentwicklung und -verbreitung der homöopathischen Heilweise
- die Homöopathieforschung zu fördern
- im Gesundheitswesen die Stellung der Homöopathie zu festigen
- die Öffentlichkeit über das Thema zu informieren
- den Mitgliedern ein breites Serviceangebot zu bieten
- Ausbildung von Ärzten und Medizinstudenten in Homöopathie
- die Homöopathie an den Hochschulen zu etablieren
- Wahrnehmung und Vertretung der berufspolitischen Interessen der homöopathischen Ärzte
- Unterstützung von Entwicklungshilfeprojekten im Bereich der homöopathischen Medizin.
Die Struktur
In Anlehnung an die dezentrale Struktur der ärztlichen Selbstverwaltung sind die Mitglieder in Landesverbänden organisiert. Der Zusammenschluss der Landesverbände bildet als Dach den DZVhÄ. Die Landesverbände veranstalten einmal jährlich eine Mitgliederversammlung, die aus ihren Reihen einen Landesvorstand und Delegierte für die Hauptversammlung auf Bundesebene wählt.
Einmal im Jahr tagt die Hauptversammlung des DZVhÄ. Die Hauptversammlung ist das „Bundesparlament"; ihm gehören der Bundesvorstand und die Delegierten der Landesverbände an. Zur Zeit entscheiden etwa 60 Delegierte über die Geschicke des Verbandes. Die Hauptversammlung ist öffentlich für Mitglieder, stimmberechtigt sind außer dem Bundesvorstand die gewählten Delegierten der Landesverbände.
Der DZVhÄ ist Mitglied im European Committee for Homeopathy (ECH), dem europäischen Dachverband homöopathischer Ärztegesellschaften, der die berufspolitischen Interessen auf europäischer Ebene wahrnimmt. Auch im Weltverband der homöopathischen Ärztegesellschaften, der Liga medicorum homoeopathica internationalis (LMHI), ist der DZVhÄ ein führendes Mitglied.
Die Vorteile der Mitgliedschaft
Die Mitglieder des Zentralvereins kommen in den Genuss zahlreicher Vergünstigungen, unter anderem:
- Ermäßigte Gebühren bei Weiter- und Fortbildungskursen
- Monatliche kostenlose Information durch die Homöopathischen Nachrichten
- Bezug von 10 Frei-Exemplaren der Publikumszeitschrift Homöopathie für die Praxis, weitere Exemplare zum Selbstkostenpreis
- Ermäßigte Gebühren bei der Nutzung der Homöopathischen Bibliothek Hamburg
- Günstige Versicherungskonditionen bei Versicherungen durch Gruppentarife
- Vertretung der berufspolitischen Interessen in politischen Gremien, gegenüber Krankenkassen, Privatversicherungen und Ärztekammern
- Sonderpreise für Produkte und Dienstleistungen von Kooperationspartnern
- 6-mal jährlich Bezug der AHZ Allgemeinen Homöopathischen Zeitung als Mitgliederzeitschrift plus Online-Zugang zu allen Volltexten dieser Zeitschrift, auch rückwirkend ab Ausgabe 1/2003
- Vergünstigtes Abonnement der ZHK Zeitschrift für Klassische Homöopathie: 50% Rabatt auf den jeweils aktuell gültigen Normalpreis plus Online-Zugang zu allen Volltexten dieser Zeitschrift, auch rückwirkend ab Ausgabe 1/2003.
(Online-Zeitschriftenabos registrieren unter www.thieme-connect.de <+>
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