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Die Bibliothekseinrichtungen des DZVhÄ
HOMOION PATHOS
Hippokrates dachte es, das antike Drama spielte es, Goethe und Marquez schrieben es.
Handke berührt es, Bettine von Arnim wandte es an. Die Gebrüder Grimm politisierten es.
Jenner nutzte es. Shakespeare, Heine und Tucholsky verdichteten es .Martenstein beantwortet es.
Chopin, Clara Wieck und Menuhin interpretierten es.
Sloterdijk analysiert und denkt es. Planer übertragen es. Köthen testet es.Künstler bearbeiten es.
Wissenschaftler untersuchen es. Therapeuten in der Welt wenden es an.
SAMUEL HAHNEMANN wagte und tat es. WIR AUCH.................. seit über 200 Jahren!
.......und Bibliotheken sammeln es und heben es auf
1. HOMÖOPATHISCHE BIBLIOTHEK HAMBURG - WOLFGANG SCHWEITZER BIBLIOTHEK
 | | Homöopathische Bibliothek DZVhÄ in Hamburg |
Die Wolfgang Schweitzer Bibliothek ist die Bibliothek des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte n Hamburg. Sie wurde 1955 gegründet und befindet sich seitdem in den Räumen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Neben ihrem thematischen Schwerpunkt - der Homöopathie - verfügt sie darüber hinaus auch über ein breites Literaturspektrum weiterer sogenannter 'komplementärmedizinischer' Therapierichtungen. Mit einem Bestand von derzeit ca. 9.000 Bänden (Monographien + Zeitschriften) gehört sie zu den größten öffentlichen homöopathischen Fachbibliotheken Deutschlands. Neben einem großen Anteil an neuzeitlichen homöopathischen Werken ist auch ein bedeutender Umfang an historischer Literatur, insbesondere auch im Bereich der deutschsprachigen homöopathischen Zeitschriften zu finden. So ist etwa die Allgemeine Homöopathische Zeitschrift (AHZ), die älteste, seit 1832 bis heute durchgängig erscheinende medizinische Fachzeitschrift Deutschlands, fast vollständig in der Bibliothek vorhanden.
Der Service der Bibliothek umfasst die Buchausleihe der nach 1958 erschienenen Werke sowie Information, weiterhin Literaturrecherche sowie Erstellung und Zusendung von Kopien in mäßigem Umfang (vorrangig für Mitglieder des DZVHÄ). Eine Gebührenordnung wird auf Anfrage zugesand. Die Ausleihe vor Ort ist möglich für Inhaber eines Leserausweises der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (kostenpflichtig), für Mitglieder des DZVhÄ (frei), sowie für Studenten an staatlichen Hochschulen und Mitglieder der homöopathischen Arbeitskreise deutscher Universitäten (ebenfalls frei). Weitere Interessierte können Bücher über das allgemeine Fernleihsystem der Bibliotheken unter Angabe des Bibliothekssigels der Wolfgang-Schweitzer-Bibliothek H 260 bestellen. Die jeweils nächstgelegene an die Fernleihe angeschlossene Bibliothek ist im Internet unter Sigelverzeichnis online zu finden.
Ab 1992 erworbene Monographien sind in den online-Katalog des ‚Gemeinsamen Bibliotheksverbundes’ eingearbeitet und im Internet unter Gemeinsamer Bibliotheksverbund recherchierbar. Fernleihbestellungen müssen allerdings noch über die Versendung konventioneller Leihscheine erfolgen.
Wolfgang-Schweitzer-Bibliothek, Homöopathische Bibliothek Hamburg
Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg,
Tel.: 040 - 410 14 69 , Fax: 040 - 415 49 231
e-mail: hombib@sub.uni-hamburg.de
Öffnungszeiten Montags und Donnerstags: 11:00 - 14:00
Dienstags und Mittwochs: 15:00 - 18:00
Service und Gebühren <+>

2. EUROPÄISCHE BIBLIOTHEK FÜR HOMÖOPATHIE
 | | Lesesaal 2009 |
Vom sein
Die Europäische Bibliothek für Homöopathie in Köthen (Anhalt), die am 9. Oktober 2009 eröffnet wurde, ist ein Teil des Projektes "Homöopathie als Entwicklungskraft", mit dem sich die Stadt Köthen an der IBA 2010 beteiligt. Die EBH hat ihren Sitz im neuen Zentrum für Homöopathie – gemeinsam mit der Homöopathie-Stiftung des DZVhÄ und dem Europäischen Institut für Homöopathie.
Zur Bibliothekseröffnung wurde der "Historische Bestand" der Homöopathischen Bibliothek Hamburg per Schiff über die Elbe transportiert. Die rund 2500 Bände aus den Jahren 1796 bis 1950 sind in den Grundstock der Europäischen Bibliothek eingeflossen, der auf etwa 6000 Bände anwachsen soll. Hier können Forscher, Homöopathen, Studenten aber auch interessierte Laien beispielsweise Werke von Samuel Hahnemann - dem Begründer der Homöopathie - einsehen. Hahnemann lebte von 1821 bis 1835 in Köthen und wirkte nachhaltig, hier wurde ihm erstmals die Verfertigung eigener Arzneien durch den anhaltischen Fürsten schriftlich garantiert - die Grundlage für seine erfolgreichen Behandlungen.
Tradition und Zukunft
Die Europäische Bibliothek für Homöopathie ist mit der Tradition verbunden, und darüber hinaus ist sie der Zukunft stark zugewandt. Mit der Einführung des ersten deutschen Masterstudiengangs für Homöopathie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der im Wintersemester 2010/2011 startet, wird sie zum lebhaften Zentrum homöopathischer Lehre. Hier finden Kurse im Rahmen des Studiengangs statt, wird Wissen und Erfahrung ausgetauscht und an die nächste Generation weiter gegeben. In diesem Sinne verkörpert die Europäische Bibliothek das Motto der Internationalen Bauausstellung (IBA) 2010 in Köthen: "Homöopathie als Entwicklungskraft" optimal.
Vom Prozess zur Europäischen Bibliothek für Homöopathie
Bereits auf die erste Anfrage zu einem Bibliotheksumzug von Hamburg nach Köthen im Jahre 2001 gab es nach „deutlich einzusehenden Gründen“ einen abschlägigen Bescheid für dieses Ansinnen. 2003 wurde im Rahmen der 1. Innovations-Konferenz zur Teilnahme der Stadt an der Internationalen Bauausstellung 2010 „Stadtumbau“ in Sachsen- Anhalt erneut eine zweite Anfrage gestellt. Ein gewünschtes „Impulsreferat“ zum Thema sollte in einer Art Masterplan die Wege dahin beschreiben.
Die fast zwangsläufige negative Antwort löste ein hohes Maß an Frustration innerhalb des DZVhÄ , unter den beteiligten Vertretern der Stadt und den IBA Moderatoren aus. Es entstand jedoch der fruchtbringende Ausgangspunkt einer holistischen Bestandsaufnahme durch „Stadt - Anamnese“ noch während der Konferenz. Dieser führte anhaltend bis heute durch Anamnese – Impulssetzung – Methodische Analyse in einen Umgestaltungsprozess, der unter dem Motto: „Homöopathie als Entwicklungskraft“ seinen Ausdruck findet.
Innerhalb des Prozesses konnte dann im Frühjahr 2005 ein Konzept zu einem sinnvollen Aufbau einer Bibliothek für Homöopathie im ehemaligen Spitalgebäude der Barmherzigen Brüder von 1829 entwickelt und schrittweise bis 2009 umgesetzt werden. Die alle überraschende Lösung in Bezug auf die Bibliothek war eine Art „Kernteilung“ einer virtuellen Gesamtbibliothek des DZVhÄ in zwei Töchter-Einrichtungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Zum Wohle aller kann somit die Europäische Bibliothek für Homöopathie eingebettet zwischen einem Masterstudiengang, einer „Wissenschaftsgesellschaft“ und einer „ Offenen Begegnungsstätte“ eine lebendige Heimat finden.
Vom Ursprung
Bereits 1832 besaß der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte eine ansehnliche Bibliothek, zu der Dr. Samuel Hahnemann 500 Bände gestiftet hatte. Ihr Verbleib ließ sich bereits 1929 nicht mehr ermitteln. 1864 beschlossen die Mitglieder auf der Braunschweiger Versammlung die Gründung einer weiteren Bibliothek des DZVhÄ, die in der Poliklinik Leipzig untergebracht wurde. Deren umfangreicher Bestand wurde 1943 durch einen Bombenangriff zerstört.
Europäische Bibliothek für Homöopathie
Wallstrasse 48
06366 Köthen
Öffnungszeiten
Mo 14-18 Uhr, Di 11-14 Uhr,
Mi 14-18 Uhr, Do 11-14 Uhr,
jeden 1. Samstag im Monat 10-12 Uhr
Tel + 49 (0) 3496 -512893
Fax + 49 (0) 3496 - 512894
e-mail: hombib-koethen@dzvhae.de
Informationen: hombib.dzvhae.de homoeopathie-koethen.de
Dr. Jutta Hübner
Homöopathische Bibliothek Hamburg des DZVhÄ Weitere Informationen zum Umzug des "Historischen Bestandes" aus Hamburg <+>
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