Homöopathie

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Die Europäische Bibliothek für Homöopathie in Köthen

Vom Sein

Die Europäische Bibliothek für Homöopathie ist eröffnet. Das Ergebnis eines langen Prozesses: hier noch ohne passende Außengestaltung.

Aufgabe und Ziel der Bibliotheken in Hamburg und Köthen ist die Versorgung mit Fachliteratur und Information für ärztliche Kollegen, andere medizinische Berufe, Studierende, Auszubildende der Homöopathie und interessierte Laien.
Die neu gegründete Europäische Bibliothek für Homöopathie in Köthen wird wesentliche Teile der bis heute fortgeführten Sammlung von ca. 12 000 Bänden und zukünftig auch das Archiv des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) beherbergen, eine Schatzkammer des 18. bis 21. Jahrhunderts, bestehend aus Monographien, Zeitungen, Portraits, Skizzen und Autographen. Ausgehend von einer historischen Betrachtung wirft sie Blicke auf das Heute und Morgen der über 200 jährigen Geschichte der Homöopathie im Spiegel einer Vereinsbibliothek und kehrt an den Gründungsort Köthen zurück. Hier wird sie eine wesentliche Grundlage für die Lehre der Homöopathie als praktische Wissenschaft bilden.

Literaturspenden

Für Sie da: Sabine Radtke, Bibliothekarin in der EBH

Der Europäischen Bibliothek für Homöopathie wurden bereits zahlreiche homöopathische Bücher von Vereinen, Verbänden und Privatpersonen gespendet. Unsere Bibliothekarin Sabine Radtke nimmt gerne weitere Spenden entgegen und freut sich über interessierte Besucher:

Europäische Bibliothek für Homöopathie
Wallstraße 48
06366 Köthen
hombib-koethen@dzvhae.de
Tel 03496 - 512 893
Fax 03496 - 512894



Vom Prozess zur Europäischen Bibliothek für Homöopathie

Bereits auf die erste Anfrage zu einem Bibliotheksumzug von Hamburg nach Köthen im Jahre 2001 gab es nach „deutlich einzusehenden Gründen“ einen abschlägigen Bescheid für dieses Ansinnen. 2003 wurde im Rahmen der 1. Innovations-Konferenz zur Teilnahme der Stadt an der Internationalen Bauausstellung 2010 „Stadtumbau“ in Sachsen- Anhalt erneut eine zweite Anfrage gestellt. Ein gewünschtes „Impulsreferat“ zum Thema sollte in einer Art Masterplan die Wege dahin beschreiben.
Die fast zwangsläufige negative Antwort löste ein hohes Maß an Frustration innerhalb des DZVhÄ , unter den beteiligten Vertretern der Stadt und den IBA Moderatoren aus. Nach dem Gesetz „Minus mal Minus ergibt Plus“ entstand jedoch der fruchtbringende Ausgangspunkt einer holistischen Bestandsaufnahme durch „Stadt - Anamnese“ noch während der Konferenz. Dieser führte anhaltend bis heute durch Anamnese – Impulssetzung – Methodische Analyse in einen Umgestaltungsprozess, der unter dem Motto: „Homöopathie als Entwicklungskraft“ seinen Ausdruck findet.
Innerhalb des Prozesses konnte dann im Frühjahr 2005 ein Konzept zu einem sinnvollen Aufbau einer Bibliothek für Homöopathie im ehemaligen Spitalgebäude der Barmherzigen Brüder von 1829 entwickelt und schrittweise bis 2009 umgesetzt werden. Die alle überraschende Lösung in Bezug auf die Bibliothek war eine Art „Kernteilung“ einer virtuellen Gesamtbibliothek des DZVhÄ in zwei Töchter-Einrichtungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Zum Wohle aller kann somit die Europäische Bibliothek für Homöopathie -
eingebettet zwischen einem Masterstudiengang, einer Wissenschaftsgesellschaft und einer Stiftung - als offene Begegnungsstätte eine lebendige Heimat finden.

Vom Ursprung

Bereits 1832 besaß der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte eine ansehnliche Bibliothek, zu der Dr. Samuel Hahnemann 500 Bände gestiftet hatte. Ihr Verbleib ließ sich bereits 1929 nicht mehr ermitteln. 1864 beschlossen die Mitglieder auf der Braunschweiger Versammlung die Gründung einer weiteren Bibliothek des DZVhÄ, die in der Poliklinik Leipzig untergebracht wurde. Deren umfangreicher Bestand wurde 1943 durch einen Bombenangriff zerstört.
Den Grundstock für die heutige Homöopathische Bibliothek Hamburg legte ein in den fünfziger Jahren in Paris verstorbener deutscher homöopathischer Arzt. Er vermachte 1955 dem Zentralverein seinen Bestand von ca. 500 Bänden. 1959 übernahm der Hamburger Arzt Dr. Wolfgang Schweitzer (1922-1992) diesen Grundstock von seinem Vorgänger Dr. Benno Schilsky und begann mit dem Aufbau der „Homöopathischen Zentralbibliothek“ in Hamburg.
Heute ist die Homöopathische Bibliothek Hamburg / Wolfgang Schweitzer Bibliothek die größte öffentliche Fachbibliothek für Homöopathie in Deutschland.



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Die Wolfgang Schweitzer Bibliothek - Homöopathische Bibliothek Hamburg


Auf dem Weg: die Europäische Bibliothek für Homöopathie in Köthen
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Hier finden Sie eine internationale Auflistung homöopathischer Bibliotheken vom European Committee for Homeopathy:
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