Homöopathie

Internationales Portal homöopathischer Ärzte

Login Kontakt Arztsuche DZVhÄ Homöopathie.Blog Impressum
HomeHome
Veranstaltungsreihe
Organon 2010
InformationenInformationen
PressePresse
Arzt- und
Apothekensuche
Arzt- und<br>Apothekensuche
Kosten/ErstattungKosten/Erstattung
VeranstaltungenVeranstaltungen
Kongresse
Bibliothek
BuchladenBuchladen
Ärzte / ApothekerÄrzte / Apotheker
Mitglieder
Mitglied werden
DZVhÄDZVhÄ
LandesverbändeLandesverbände
Stiftung
LinksLinks

Homöopathische Ärzte: Der Placebovorwurf ist absurd

Die renommierte britische Fachzeitschrift The Lancet beschwört in ihrer Ausgabe vom 27. August den Untergang der Homöopathie. Als Beleg dafür dient die in dieser Ausgabe veröffentlichte Schweizer Meta-Analyse, in der 110 homöopathische mit 110 schulmedizinischen Studien verglichen werden. Das Ergebnis: Die Wirkung der Homöopathie beruhe allein auf dem Placeboeffekt. Für das Untergangsszenario zieht der Lancet im Editorial aber auch noch den Ausschluss komplementärer Methoden, darunter auch die Homöopathie, aus dem Schweizer Krankenkassensystem hinzu.

Dass die therapeutischen Erfolge der Homöopathie nicht auf dem Placeboeffekt beruhen, ist in vielen Studien belegt worden, etwa bei Versuchen an Darmzellen oder Kaulquappen. Auch wird die medizinische Qualität der Homöopathie in der täglichen Praxis belegt. Schulmedizinisch austherapierte chronisch kranke Menschen können mir Hilfe der Homöopathie geheilt werden. Verschiedene Studien der Berliner Charitè an großen Patientenzahlen zeigten, dass die Homöopathie in der Praxis einer konventionellen Behandlung mindestens ebenbürtig, zum Teil überlegen ist.
Auch gibt es verschiedene Meta-Analysen, die der Homöopathie eine deutlich besser Wirkung als Placebo bescheinigen. Zum Beispiel die von Linde et al von 1997, die ebenfalls im Lancet veröffentlicht wurde.

Dass der Homöopathie überhaupt so viel Aufmerksamkeit im Lancet gewidmet wird, dürfte an dem Entwurf eines WHO-Reports liegen, der für die Homöopathie recht günstig ausfällt und im Heft dargestellt und auch negativ kommentiert wird. Im Report heißt es: "Die Mehrzahl der wissenschaftlichen Studien in den letzten 40 Jahren haben gezeigt, dass die Homöopathie gegenüber Placebo überlegen ist und der konventionellen Medizin in der Behandlung von Menschen und Tieren gleichgestellt werden kann."

Der Lancet tut sich keinen Gefallen damit, sich vor einen politischen Karren spannen zu lassen. Die Entscheidung des Schweizer Bundesrates Couchepin, die Komplementärmedizin aus der Grundversorgung zu nehmen, basiert auf dieser Studie - eine für die Homöopathie positive Studie fand hingegen keine Beachtung, Wissenschaftler bekamen Maulkörbe verpasst oder wurden aus der laufender Arbeit ausgeschlossen. Die Entscheidung ist in der Schweiz ein Politikum erster Klasse. Nun wird ein Volksentscheid vorbereitet, der das Ende von Couchepins politischer Karriere und nicht das Ende der Homöopathie in der Schweizer Grundversorgung sein kann.

Für einen Abgesang der Homöopathie ist es zu früh. Wir erleben kein Ende dieser über 200jährigen Heilmethode sondern eine „Renaissance der klassischen Homöopathie“, so hieß es am 5. Mai in den „heute- Nachrichten“ des ZDF. Seit Juni diesen Jahres bieten immer mehr Krankenkassen ihren Mitgliedern die Homöopathie auf Versichertenkarte an. Ab 1. September kommen vier weitere Kassen hinzu, in den nächsten Monaten werden weitere folgen.

Kontakt für Redaktionen

Christoph Trapp
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
Tel 0228 – 63 92 30 / 0170 – 801 25 29

Eine ausführliche
Stellungnahme des DZVhÄ zum Lancet finden Sie hier <+>

Stellungnahme der
Karl und Veronika Carstens-Stiftung <+>

Stellungnahme der British Faculty of Homeopathy

The report published in the Lancet on homeopathy on 26 August has been questioned by the Faculty of Homeopathy - the professional body that brings together GPs and hospital doctors who also practise homeopathy.

Dr Peter Fisher, Clinical Director of the Royal Homeopathic Hospital, London said: “Having read this report, the figures do not stack up. The much-trumpeted conclusion about homeopathy being only a placebo is based on not 110 clinical trials, but just eight. My suspicion is that this report is being selective to try to discredit homeopathy.”

In many conditions the effectiveness of homeopathy is supported by randomised clinical trials including asthma, fibrositis, influenza, glue ear, muscle soreness, pain, side-effects of radiotherapy, sprains and upper respiratory tract infections.

Doctors train in and practise homeopathy precisely because a “disease-focused technology driven medical model” does not provide all the answers. Doctors working at the five NHS homeopathic hospitals have at their disposal all the tools of both conventional and homeopathic medicine but choose to use homeopathy where most appropriate for the patient.

Sally Penrose, Chief Executive of the Faculty of Homeopathy said: “Patient outcome studies at the NHS homeopathic hospitals show that on average 70% of patients report positive health changes after homeopathic treatments - these are patients who have usually exhausted all the conventional options first and are coping with intolerable suffering.”

Stellungnahme der British Faculty of Homeopathy <+>

Die Stellungnahme der Liga Medicorum Internationalis zum
Herunterladen. <+>



Zu den anderen Ländern